Montag Morgen. Italien's Finanzsituation wird immer prekärer. Der 11. Juli ist wieder ein zermürbender Tag an den Finanzmärkten. Während Europa mit recht guten Wirtschaftsdaten aufhorchen lässt und die Bewegung des Euros zwischen den Hiobsbotschaften der Kreditmärkte und den ansprechenden Wirtschaftsdaten hin- und herpendelt, fragt sich die Investment Community, was wohl das Endergebnis dieser schwer einschätzbaren Situation sein wird.
Technisch gesehen liegt der Euro nach wie vor zwischen 1,40 und 1,46 gegenüber dem Dollar. Gleichzeitig hat aber der Schweizer Franken heute Morgen wieder ein neues All-Time-Hoch gegen den Euro erklommen. Ob die Anleihenkrise bald die Realwirtschaft bzw. den Interbankmarkt mit all seinen möglichen Auswirkungen treffen wird, steht noch nicht fest.
Sollten die Ausfallshaftungen für Anleihen weiter steigen, sollten die Zinsen der Anleihen weiter steigen, dann muss man als Marktteilnehmer irgendwann zu dem Schluss kommen, dass einzelne Staaten diese Krisen nicht mehr bewältigen werden. Die Konsequenzen sind im Moment nicht absehbar. Die Hochpreissituation des Euros wird in dieser Situation wahrscheinlich nicht zu retten sein.
Wir sehen im Moment, bzw. im Hinblick auf das Ende der Feriensaison wieder Sicherheitsprodukte in den Vordergrund rücken. Gold, was nach wie vor kaum an Wert eingebüsst hat; Silber, was sich wieder erholen könnte; der Schweizer Franken, der Aussie und in abgeschwächter Form der Yen werden wohl die Investmentstars bleiben.
Die Preisbewegungen werden auch in dieser Woche stark von fundamentalen News abhängig sein.
Heute gibt es aus zeitlichen Gründen nur einen kurzen Blog. Trotzdem, Viel Spass beim Handeln!
Euer Gerhard
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