Liebe Leser!
Seit Mittwoch sind die Märkte in Feiertagslaune. Thanksgiving bedeutet immer, dass viele Produkte von Mittwoch bis Freitag kaum oder gar nicht gehandelt werden. Ein klar erkennbarer Liquiditätsverlust führt oft zu übertriebenen Preisbewegungen. Das sind alles Zutaten für echte Risikotrades. Da wir im November wieder auf ein schönes Plus blicken, war die Lust verhalten, an dem Feiertagsmarkt zu partizipieren.
Nichtsdestotrotz gab es einige Überraschungen:
- Öl, das sich charttechnisch bearisch präsentiert hat, konnte sich bis auf $84.00 erholen.
- Silber konnte die Erwartungen, $30 direkt anzusteuern, nicht erfüllen und zeigte vor allem am Freitag Schwächen.
- Der Aktienmarkt ist unter dem Erwartungsdruck am Tag nach Thanksgiving überraschend eingebrochen.
Diese Entwicklungen kamen nicht nur überraschend, sondern es ist schwer, die fundamentalen Gründe und Zusammenhänge darzustellen.
Daher wenden wir uns der europäischen Schuldenkrise und den Kriegsdrohungen in Korea zu. Beides Ereignisse, die alle Marktaktivitäten in der letzten Woche nachhaltig beeinflusst haben. Unter dem Eindruck von asiatischen und europäischen Problemen zeigte der Dollar auf der ganzen Linie Stärke. Diese Stärke hat seine Auswirkungen auf Edelmetalle und führte im Endeffekt zu Schwächen in Gold und Silber. Die Aktienmärkte, die seit der QE2 Entscheidung bullisch agieren, wurden am Mittwoch mit der Aussicht auf bessere Retailzahlen in der heurigen Weihnachtssaison nach oben getrieben. Am Tag nach Thanksgiving führten die internationalen Ereignisse und die Vermutung, dass das Christmasshopping vielleicht nicht überragend werden könnte, zu starken Einbrüchen. Öl profitierte von fallenden Lagerbeständen. Ausserdem bleibt die Frage offen, ob Chinas Ölbedarf trotz verschiedener Krisen nicht weiter steigen wird.
Alles gute Erklärungen für Preisentwicklungen, die in dieser Form nicht einfach vorauszusehen waren. Gerade der US Aktienmarkt, der einen Tag vor Thanksgiving 140 Punkte nach oben ging und am Tag nach dem Feiertag 120 hinunter, zeigt, was für Ausschläge Feiertage verursachen können.
Dezember, der Feiertagsmonat, birgt für einen Futureshändler große Gefahren. Die Preiskapriolen, wie sie letzte Woche bei Aktien zu erleben waren, die gibt es rund um die Feiertage in vielen Märkten und wir werden uns hüten, in den nächsten Wochen aggressiv zu handeln.
Trotzdem ist es wichtig, die weitere Entwicklung gerade bei den Leitwährungen und bei den Edelmetallen zu beobachten.
Der Euro steuert auf die Triple 0 - 1,3000 - zu. Obwohl es vor dieser psychologischen Hürde noch einige Supportbereiche gibt, bin ich davon überzeugt, dass in dieser Krisensituation (Griechenland, Irland, Portugal, Spanien) eine echte Rally des Euros nicht zu erwarten ist. Ausschläge oder Korrekturen sind von dieser Vorschau ausgeschlossen, weil jede positive Wirtschaftsentwicklung oder jeder Kommentar eines Politikers kurzfristig zu Kursverbesserungen führen kann.
Die negative Überraschung der letzten Woche war der Fall des Aussie Dollars. Für mich ist diese Währung am Paritätspreis mit dem Dollar gescheitert. Der Preisverfall der Edelmetalle hat natürlich zu dieser Preisentwicklung ebenfalls beigetragen.
Unsere Handelsaktivitäten der kommenden Woche werden insgesamt verhalten und von extremer Vorsicht geprägt sein. Die Ölrally der letzten Woche betrachte ich skeptisch, weil sie unserer technischen Grundsatzbeurteilung nicht entspricht. Short-Einstiegsmöglichkeiten könnten sich ergeben. Die Euroschwäche sollte ebenfalls
Gelegenheiten für profitable Trades eröffnen.
Ich wünsche Euch allen einen schönen 1. Adventsonntag.
Eurer
Gerhard Pilz
Samstag, 27. November 2010
Samstag, 20. November 2010
A trader CANNOT predict the future
Es ist vergeudete Zeit, Marktbewegungen vorauszusagen. Kein Händler war jemals in der Lage und wird je in der Lage sein, zukünftige Preisbewegungen vorherzusehen. Sogenannte 'Runaway' Märkte tendieren dazu, ihre Richtung beizubehalten. Billige Produkte werden oft noch billiger; und teure bleiben teuer. Dafür gibt es keine allgemeingültigen oder wissenschaftliche Erklärungen. 'Der Markt wird das tun, was er tun will!' Dieses Wissen gehört zum Grundwerkzeug eines guten Händlers.
Was haben wir letzte Woche erlebt? Die mögliche Trendwende oder doch nur korrigierende Preisbewegungen? Im Prinzip wohl Zweiteres. Am beeindruckendsten war für mich die Silberrally am Donnerstag und Freitag. Das Produkt mit dem wohl zweifellos stärksten Chartsignal für eine mögliche Trendwende vor einer Woche meldete sich mit Preisen von über $27.00 zurück. Nach einem Höchstpreis von $29.40 ist $27.30 zwar im korrigierenden Preisbereich, aber für einen Wochenschlusskurs nach einem vermeintlichen Reversal erscheint der Preis stark. Diese Entwicklung ist kein Freibrief für eine 'Long-Position'. Die Wahrscheinlichkeit, dass es nächste Woche höhere Silberpreise geben wird, ist zumindest prozentuell gestiegen.
Im letzten Monat war mein Gewinn etwas geringer als im Monat davor. Ein Kunde fragte, ob das Teil der geplanten Entwicklung wäre. Die Antwort ist einfach: 'Ja, Gewinne sind Teil unserer Entwicklung, sie sind Teil unserer Strategie' - wertfrei betrachtet. Wer also unsere Strategie kennenlernen will, mit dem setze ich mich gerne persönlich zusammen, oder er/sie kann eines unserer Einführungsseminare besuchen. Der Futures- und Optionshandel ist spannend, kann sehr lukrativ aber auch sehr verlustreich sein. Für Investoren sollte dieses Investmenttool in jedem Fall Teil ihres Investmentportfolios sein. Kontaktieren Sie mich gerne direkt unter gerhard@taskinvest.com.
Die Task Invest AG sponsort nächste Woche einen Maturaball in Österreich. Viele werden sich wundern - 'warum einen Maturaball?' Die Zukunft der wirtschaftlichen Entwicklung gehört der Jugend, die neue Ideen oft mit ihrer Energie und Überzeugung in bestehende Systeme einbringen kann. Unser Finanz- und Wirtschaftssystem braucht zusehends Menschen, die in der Lage sind, globale Zusammenhänge zu verstehen, mit diesen zu arbeiten und weiterzuentwickeln.
Die TASK INVEST AG wird bald einem Universitätsabgänger die Chance geben, in unserer Researchabteilung und Administration mitzuarbeiten, um Schritt für Schritt unser Know-How bzw. unsere Philosophie kennenzulernen. Im Team die erfolgreiche Arbeit eines jungen Unternehmens weiterzuführen und auszubauen wird die große Herausforderung werden.
Ich darf schon heute allen Maturanten der HTBLA Kaindorf in der Steiermark, insbesonders den Klassen 5BHDVK und 5BHMIA einen tollen Maturaball wünschen, und viel wichtiger, einen positiven Schulabschluss mit Matura!
Das Marktgeschehen der letzten Woche war geprägt von der Frage, die ich eingangs gestellt habe - Trendwende oder Korrektur? Die Antwort auf diese Frage sind uns die Märkte bisher schuldig geblieben. Die Preisbewegungen der letzten Woche haben die Theorie einer radikalen Trendwende nicht unterstützt. Der Dollar hat sich grundsätzlich behauptet; Kaffee und Silber haben wieder Stärke gezeigt; Baumwolle konnte sich noch nicht stabilisieren und ist weiter gesunken - mit Limit down ins Wochenende. Die Aktienmärkte haben ab Donnerstag Aufwind bekommen, nicht zuletzt durch das grösste US IPO (Initial Public Offering) - General Motors. Das Bild ist nicht eindeutig. Daher muss wie schon letzte Woche versucht werden durch intensive fundamentale und technische Analysen die Entwicklung des Marktes richtig einzuschätzen.
Das Monatsende steht vor der Tür und wir blicken auf einen Gewinn, auch wenn die Volatilität den Gewinn vorige Woche geschmälert hat. Wir werden also der Marktsituation mit klaren Risikovorgaben begegnen.
Viel Spass beim Handeln!
Euer Gerhard
Was haben wir letzte Woche erlebt? Die mögliche Trendwende oder doch nur korrigierende Preisbewegungen? Im Prinzip wohl Zweiteres. Am beeindruckendsten war für mich die Silberrally am Donnerstag und Freitag. Das Produkt mit dem wohl zweifellos stärksten Chartsignal für eine mögliche Trendwende vor einer Woche meldete sich mit Preisen von über $27.00 zurück. Nach einem Höchstpreis von $29.40 ist $27.30 zwar im korrigierenden Preisbereich, aber für einen Wochenschlusskurs nach einem vermeintlichen Reversal erscheint der Preis stark. Diese Entwicklung ist kein Freibrief für eine 'Long-Position'. Die Wahrscheinlichkeit, dass es nächste Woche höhere Silberpreise geben wird, ist zumindest prozentuell gestiegen.
Im letzten Monat war mein Gewinn etwas geringer als im Monat davor. Ein Kunde fragte, ob das Teil der geplanten Entwicklung wäre. Die Antwort ist einfach: 'Ja, Gewinne sind Teil unserer Entwicklung, sie sind Teil unserer Strategie' - wertfrei betrachtet. Wer also unsere Strategie kennenlernen will, mit dem setze ich mich gerne persönlich zusammen, oder er/sie kann eines unserer Einführungsseminare besuchen. Der Futures- und Optionshandel ist spannend, kann sehr lukrativ aber auch sehr verlustreich sein. Für Investoren sollte dieses Investmenttool in jedem Fall Teil ihres Investmentportfolios sein. Kontaktieren Sie mich gerne direkt unter gerhard@taskinvest.com.
Die Task Invest AG sponsort nächste Woche einen Maturaball in Österreich. Viele werden sich wundern - 'warum einen Maturaball?' Die Zukunft der wirtschaftlichen Entwicklung gehört der Jugend, die neue Ideen oft mit ihrer Energie und Überzeugung in bestehende Systeme einbringen kann. Unser Finanz- und Wirtschaftssystem braucht zusehends Menschen, die in der Lage sind, globale Zusammenhänge zu verstehen, mit diesen zu arbeiten und weiterzuentwickeln.
Die TASK INVEST AG wird bald einem Universitätsabgänger die Chance geben, in unserer Researchabteilung und Administration mitzuarbeiten, um Schritt für Schritt unser Know-How bzw. unsere Philosophie kennenzulernen. Im Team die erfolgreiche Arbeit eines jungen Unternehmens weiterzuführen und auszubauen wird die große Herausforderung werden.
Ich darf schon heute allen Maturanten der HTBLA Kaindorf in der Steiermark, insbesonders den Klassen 5BHDVK und 5BHMIA einen tollen Maturaball wünschen, und viel wichtiger, einen positiven Schulabschluss mit Matura!
Das Marktgeschehen der letzten Woche war geprägt von der Frage, die ich eingangs gestellt habe - Trendwende oder Korrektur? Die Antwort auf diese Frage sind uns die Märkte bisher schuldig geblieben. Die Preisbewegungen der letzten Woche haben die Theorie einer radikalen Trendwende nicht unterstützt. Der Dollar hat sich grundsätzlich behauptet; Kaffee und Silber haben wieder Stärke gezeigt; Baumwolle konnte sich noch nicht stabilisieren und ist weiter gesunken - mit Limit down ins Wochenende. Die Aktienmärkte haben ab Donnerstag Aufwind bekommen, nicht zuletzt durch das grösste US IPO (Initial Public Offering) - General Motors. Das Bild ist nicht eindeutig. Daher muss wie schon letzte Woche versucht werden durch intensive fundamentale und technische Analysen die Entwicklung des Marktes richtig einzuschätzen.
Das Monatsende steht vor der Tür und wir blicken auf einen Gewinn, auch wenn die Volatilität den Gewinn vorige Woche geschmälert hat. Wir werden also der Marktsituation mit klaren Risikovorgaben begegnen.
Viel Spass beim Handeln!
Euer Gerhard
Sonntag, 14. November 2010
One of the Key Trading Commandments
'Never step in front of a freight train'. This is also known as the 'don't catch a falling knife' rule. There are topping signs in the market; know them and wait for them.
Es war Dienstag Morgen - meine Operation gerade einmal Stunden vorbei - als mein Blick auf den Silberpreis fiel. $28.54! Ein Anruf nach Chicago genügte: 'Gerhard, Du weisst, man stellt sich nie vor einen beladenen Frachtzug! Du handelst lange genug, um das zu wissen' - das war die Antwort auf meine Frage, ob ich es wagen könnte, kräftig 'short' zu gehen.
Ja, ich habe wirklich genügend Erfahrung mit solchen Situationen. Commodities enden Ihre Megarallies oft mit einem sogenannten 'blow-off' Move. So gesehen u.a. bei Öl vor einigen Jahren. An diesem Dienstag Morgen waren wir wohl mitten drinnen in einem Silber - und Baumwolle Blow Off. Vor 2 Wochen habe ich noch einem Klienten, der bei Silber $24,50 mit mir wetten wollte, dass wir vor dem Jahresende $30.00 erreichen würden, die Stirn geboten. Dann ging es wirklich schnell. Die täglichen Handelsspannen von 30 bis 50 Cents erweiterten sich auf 1 bis 2 Dollars - wow. Am späteren Nachmittag dieses Dienstags war es dann soweit - $29,40 wurde erreicht.
Wie Ihr alle aus meinen Blogs wisst, habe ich schon in den letzten Wochen keinen Cent auf eine 'long Position' gesetzt. 'Was schnell hinauf geht, kommt viel schneller herunter'. So war es dann an diesem Dienstag Abend auch. In knappen 2 Stunden wurde die Megarally dieses Tages nicht nur auf Null reduziert, sondern man erreichte ein saftiges Minus. Zwei Tage Konsolidierung folgten bevor der Wochenschlusskurs am Freitag das klare Reversal am täglichen Chart signalisierte.
So einfach ist es doch nicht. Denn - und schon wieder gibt es ein Gegenargument: Die wöchentlichen und monatlichen Charts bestätigen dieses Reversal noch nicht. Fundamentalisten unter den Händlern sind überhaupt überzeugt, dass diese Preisentwicklung nur gesund ist, aber für den Aufwärtstrend keinen Abbruch bedeutet.
Ich bin ein Händler, der sich von den unmittelbaren Zeichen leiten lässt. Diese zeigen an, dass es niedrigere Preise geben wird. Den richtigen Einstiegspreis zu finden, wird zur Kunst werden. Stündlich gibt es 20 bis 40 Cents Ausschläge. Und 20 'Silber Cents' sind $1,000 pro Vertrag.
Baumwolle ist Silber gefolgt - mit einer zeitlichen Verspätung von einem Tag! Auch das Öl hat die Höhenluft nicht vertragen und hat am Freitag gleich 3 Dollars verloren. Natürlich gibt es die fundamentalen Gründe für diese Entwicklungen - China. Lieber verlasse ich mich auf meine völlig überkauften Chartpunkte - und die waren unübersehbar. Ich schreibe hier 'unübersehbar', denn es muss auch die Händler geben oder gegeben haben, die an diesem Dienstag der vergangenen Woche Silber bei $29,40 gekauft haben.
Die Währungen haben die wohlverdiente Korrektur begonnen. Allen voran der Euro: die Krisen in Irland, Griechenland und möglicherweise Portugal werden meiner Meinung nach der europäischen Leitwährung auch in der nächsten Woche zusetzen. Yen/Dollar ist dem Euro/Dollar nach unten gefolgt; jedoch nicht mit derselben Vehemenz. Der Britische Pfund war der relative Gewinner der Hauptwährungen. Die Dollarkorrektur hat also begonnen - vorige Woche -; in der kommenden Woche werden wir beobachten, ob diese Dollarstärke nun eine Trendwende einleitet oder nur eine korrektive Bewegung ist.
Am Beginn der Woche werde ich die Preisbewegungen an stündlichen, täglichen und wöchentlichen Charts studieren, um den richtigen Einstiegspreis in diese sehr volatilen Märkte zu finden.
Am Ende dieses Blogs muss Euch klar sein - Whoever dares to step in front of the freight train has the chance to make big profits (or losses)! In diesem Sinne warten wir gespannt auf das Monatshandelsergebnis November 2010.
Ich wünsche Euch noch eine spannende und profitable Handelswoche!
Euer Gerhard
Es war Dienstag Morgen - meine Operation gerade einmal Stunden vorbei - als mein Blick auf den Silberpreis fiel. $28.54! Ein Anruf nach Chicago genügte: 'Gerhard, Du weisst, man stellt sich nie vor einen beladenen Frachtzug! Du handelst lange genug, um das zu wissen' - das war die Antwort auf meine Frage, ob ich es wagen könnte, kräftig 'short' zu gehen.
Ja, ich habe wirklich genügend Erfahrung mit solchen Situationen. Commodities enden Ihre Megarallies oft mit einem sogenannten 'blow-off' Move. So gesehen u.a. bei Öl vor einigen Jahren. An diesem Dienstag Morgen waren wir wohl mitten drinnen in einem Silber - und Baumwolle Blow Off. Vor 2 Wochen habe ich noch einem Klienten, der bei Silber $24,50 mit mir wetten wollte, dass wir vor dem Jahresende $30.00 erreichen würden, die Stirn geboten. Dann ging es wirklich schnell. Die täglichen Handelsspannen von 30 bis 50 Cents erweiterten sich auf 1 bis 2 Dollars - wow. Am späteren Nachmittag dieses Dienstags war es dann soweit - $29,40 wurde erreicht.
Wie Ihr alle aus meinen Blogs wisst, habe ich schon in den letzten Wochen keinen Cent auf eine 'long Position' gesetzt. 'Was schnell hinauf geht, kommt viel schneller herunter'. So war es dann an diesem Dienstag Abend auch. In knappen 2 Stunden wurde die Megarally dieses Tages nicht nur auf Null reduziert, sondern man erreichte ein saftiges Minus. Zwei Tage Konsolidierung folgten bevor der Wochenschlusskurs am Freitag das klare Reversal am täglichen Chart signalisierte.
So einfach ist es doch nicht. Denn - und schon wieder gibt es ein Gegenargument: Die wöchentlichen und monatlichen Charts bestätigen dieses Reversal noch nicht. Fundamentalisten unter den Händlern sind überhaupt überzeugt, dass diese Preisentwicklung nur gesund ist, aber für den Aufwärtstrend keinen Abbruch bedeutet.
Ich bin ein Händler, der sich von den unmittelbaren Zeichen leiten lässt. Diese zeigen an, dass es niedrigere Preise geben wird. Den richtigen Einstiegspreis zu finden, wird zur Kunst werden. Stündlich gibt es 20 bis 40 Cents Ausschläge. Und 20 'Silber Cents' sind $1,000 pro Vertrag.
Baumwolle ist Silber gefolgt - mit einer zeitlichen Verspätung von einem Tag! Auch das Öl hat die Höhenluft nicht vertragen und hat am Freitag gleich 3 Dollars verloren. Natürlich gibt es die fundamentalen Gründe für diese Entwicklungen - China. Lieber verlasse ich mich auf meine völlig überkauften Chartpunkte - und die waren unübersehbar. Ich schreibe hier 'unübersehbar', denn es muss auch die Händler geben oder gegeben haben, die an diesem Dienstag der vergangenen Woche Silber bei $29,40 gekauft haben.
Die Währungen haben die wohlverdiente Korrektur begonnen. Allen voran der Euro: die Krisen in Irland, Griechenland und möglicherweise Portugal werden meiner Meinung nach der europäischen Leitwährung auch in der nächsten Woche zusetzen. Yen/Dollar ist dem Euro/Dollar nach unten gefolgt; jedoch nicht mit derselben Vehemenz. Der Britische Pfund war der relative Gewinner der Hauptwährungen. Die Dollarkorrektur hat also begonnen - vorige Woche -; in der kommenden Woche werden wir beobachten, ob diese Dollarstärke nun eine Trendwende einleitet oder nur eine korrektive Bewegung ist.
Am Beginn der Woche werde ich die Preisbewegungen an stündlichen, täglichen und wöchentlichen Charts studieren, um den richtigen Einstiegspreis in diese sehr volatilen Märkte zu finden.
Am Ende dieses Blogs muss Euch klar sein - Whoever dares to step in front of the freight train has the chance to make big profits (or losses)! In diesem Sinne warten wir gespannt auf das Monatshandelsergebnis November 2010.
Ich wünsche Euch noch eine spannende und profitable Handelswoche!
Euer Gerhard
Samstag, 6. November 2010
Die überschrittene Grenze
In meinem letzten Blog habe ich davon gesprochen, dass $250 Milliarden QE2 die Grenze zwischen Dollarschwäche und -stärke sein könnten. $600 Milliarden war dann doch etwas zuviel für die Märkte, die dem Dollar prompt die Rechnung präsentierten. Von Trendumkehr war nach dieser Überraschung auf der ganzen Linie nichts mehr zu erkennen.
Aber eine Überraschung kommt selten allein: Am Freitag überraschten 150,000 neue non-farmpayroll Jobs den US Markt völlig. Man hatte eigentlich nur mit 60,000 gerechnet.
Der Euro hat auf beide News so reagiert, wie man es erwartet hätte. QE2 brachte dem Euro 200 Punkte plus gegenüber dem Dollar ein - 1,42; die US-Job-Kreationen holten den Euro wieder auf den Boden der Wirklichkeit zurück. Eine Währung gab es noch, die im Prinzip auch diesen fundamentalen News gefolgt ist - der Yen. Man könnte also rein theoretisch davon ausgehen, dass diese 2 Währungen dieses Jahr nach oben hin gegen den Dollar keine großen Sprünge mehr machen werden. Ich schreibe hier bewusst nicht, dass die 2 Währungen gedreht haben, denn obwohl wir eine große Preisvolatilität gesehen haben, so sind die Schlusskurse am Freitag nicht gleichbedeutend für ein Reversal. Wenn man mich aber zwingen würde, eine der 2 Währungen für ein Reversal auszuwählen, dann wäre das der Yen. Dem Yen ist es nämlich auch bei der QE2 Nachricht nicht mehr gelungen, ein neues Hoch gegenüber dem Dollar im Zuge des bestehenden Trends zu erreichen. Man darf auch nicht vergessen, dass von allen Währungen der Yen auf den ungesündesten fundamentalen Beinen steht und in erster Linie von Sicherheitsinvestitionsstrategien profitiert hat.
Obwohl also die Jobnews eine kneejerk-Bewegung bei allen Währungen ausgelöst haben, so hat sich das am Ende des Handelstages am Freitag beim Aussie oder Canadian Dollar nur als durchaus legitime korrektive Reaktion dargestellt.
Was bei den Währungen noch sichtbar war, hat den Edelmetallen und auch der Baumwolle nur einen ganz kurzfristigen Huster gekostet. Und alle 3 Produkte schlossen auf absolutem Rekordpreisniveau.
Die nächste Woche wird also einiges an Preisneuigkeiten zu bieten haben: Kann Gold $1400 überschreiten? Geht Silber auf dem direkten Weg auf die Marke $30 zu? und sehen wir noch dieses Jahr Öl wieder bei $100? Wo endet der Baumwolle Rekordlauf?
'Der Trend is your friend' heisst es so schön. Trotzdem würde ich persönlich keinen Cent meines eigenen oder verwalteten Geldes mehr ungesichert auf den bestehenden Trend setzen. Die Preise, die ich im vorigen Absatz genannt habe, sind jedoch durchaus erreichbar; aber eine Gegenbewegung, die auf dem heutigen Preisniveau beginnt, könnte das Kapital jedes Investors auslöschen.
Einstiegspreise festzulegen - seien sie nach oben oder unten gerichtet -, das wird die besondere Kunst des Handelns in den nächsten Wochen sein. Wir von der TASK INVEST AG blicken auf ein bisher solides jährliches Handelsergebnis und sehen daher auch nicht die Notwendigkeit kurz vor Jahresschluss unsere Risikobereitschaft zu erhöhen.
Daher kann ich auch relativ entspannt die nächste Woche im Krankenhaus verbringen, um mich einer geplanten Operation zu unterziehen. Ich hoffe, dass ich bald wieder gesund und munter unsere Handelsaktivitäten übersehen werde. Wenn alles gut läuft, dann werde ich schon nächste Woche wieder über meine Einschätzung der Commodity - und Währungsmärkte in diesem Blog berichten.
In der Zwischenzeit wünsche ich Euch viel Erfolg beim Handeln!
Euer Gerhard Pilz
Aber eine Überraschung kommt selten allein: Am Freitag überraschten 150,000 neue non-farmpayroll Jobs den US Markt völlig. Man hatte eigentlich nur mit 60,000 gerechnet.
Der Euro hat auf beide News so reagiert, wie man es erwartet hätte. QE2 brachte dem Euro 200 Punkte plus gegenüber dem Dollar ein - 1,42; die US-Job-Kreationen holten den Euro wieder auf den Boden der Wirklichkeit zurück. Eine Währung gab es noch, die im Prinzip auch diesen fundamentalen News gefolgt ist - der Yen. Man könnte also rein theoretisch davon ausgehen, dass diese 2 Währungen dieses Jahr nach oben hin gegen den Dollar keine großen Sprünge mehr machen werden. Ich schreibe hier bewusst nicht, dass die 2 Währungen gedreht haben, denn obwohl wir eine große Preisvolatilität gesehen haben, so sind die Schlusskurse am Freitag nicht gleichbedeutend für ein Reversal. Wenn man mich aber zwingen würde, eine der 2 Währungen für ein Reversal auszuwählen, dann wäre das der Yen. Dem Yen ist es nämlich auch bei der QE2 Nachricht nicht mehr gelungen, ein neues Hoch gegenüber dem Dollar im Zuge des bestehenden Trends zu erreichen. Man darf auch nicht vergessen, dass von allen Währungen der Yen auf den ungesündesten fundamentalen Beinen steht und in erster Linie von Sicherheitsinvestitionsstrategien profitiert hat.
Obwohl also die Jobnews eine kneejerk-Bewegung bei allen Währungen ausgelöst haben, so hat sich das am Ende des Handelstages am Freitag beim Aussie oder Canadian Dollar nur als durchaus legitime korrektive Reaktion dargestellt.
Was bei den Währungen noch sichtbar war, hat den Edelmetallen und auch der Baumwolle nur einen ganz kurzfristigen Huster gekostet. Und alle 3 Produkte schlossen auf absolutem Rekordpreisniveau.
Die nächste Woche wird also einiges an Preisneuigkeiten zu bieten haben: Kann Gold $1400 überschreiten? Geht Silber auf dem direkten Weg auf die Marke $30 zu? und sehen wir noch dieses Jahr Öl wieder bei $100? Wo endet der Baumwolle Rekordlauf?
'Der Trend is your friend' heisst es so schön. Trotzdem würde ich persönlich keinen Cent meines eigenen oder verwalteten Geldes mehr ungesichert auf den bestehenden Trend setzen. Die Preise, die ich im vorigen Absatz genannt habe, sind jedoch durchaus erreichbar; aber eine Gegenbewegung, die auf dem heutigen Preisniveau beginnt, könnte das Kapital jedes Investors auslöschen.
Einstiegspreise festzulegen - seien sie nach oben oder unten gerichtet -, das wird die besondere Kunst des Handelns in den nächsten Wochen sein. Wir von der TASK INVEST AG blicken auf ein bisher solides jährliches Handelsergebnis und sehen daher auch nicht die Notwendigkeit kurz vor Jahresschluss unsere Risikobereitschaft zu erhöhen.
Daher kann ich auch relativ entspannt die nächste Woche im Krankenhaus verbringen, um mich einer geplanten Operation zu unterziehen. Ich hoffe, dass ich bald wieder gesund und munter unsere Handelsaktivitäten übersehen werde. Wenn alles gut läuft, dann werde ich schon nächste Woche wieder über meine Einschätzung der Commodity - und Währungsmärkte in diesem Blog berichten.
In der Zwischenzeit wünsche ich Euch viel Erfolg beim Handeln!
Euer Gerhard Pilz
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