Guten Morgen!
An diesem Montag Morgen gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Der Euro hat am Freitag seine Trading Range verlassen und damit seine relative Schwäche nochmals allen, die es nicht wahrhaben wollen, klar gemacht. Diese Schwäche manifestiert sich nicht nur gegenüber dem Dollar sondern auch gegenüber Swissie und Yen.
Auf der anderen Seite könnte man auch sagen, trotz des dramatischen Einbruchs des Euros vor 2 Wochen, konnte der Dollar nicht wesentlich aufzeigen in der Woche danach. Diese Entwicklung hat natürlich auch sehr viel mit der Ferienzeit und mit dem relativ unbedeutenden ökonomischen Datenfluss zu tun, der auch diese Woche auf der leichten Seite sein wird.
Nichtsdestotrotz konnte der Euro nicht einmal 1,30 wieder erreichen, was von vielen Analysten am Beginn der letzten Woche ins Auge gefasst worden war. Die Entwicklung dieser Woche hat vor allem charttechnisch eine gewisse Bedeutung, da das Monatsende eingeläutet wird.
Sentiment ist eindeutig pro-Dollar – wie sich das jedoch preistechnisch darstellen wird, ist nicht abzuschätzen. In einem leichten Markt war der Euro trotz der deutlichen Schwäche Freitag Morgen am Nachmittag nicht in der Lage dem Trend des Tages zu folgen, sondern hat sich in den letzten Stunden erholt. Dort, wo wir Freitag aufgehört haben, dort stehen wir auch Montag Morgen – mit einer Ausnahme: Der Yen hat über Nacht wieder signifikant zugelegt. Ein Zeichen, dass die Risk Aversion Trades weiterhin die Lage beherrschen. Also: Starker Swissie, Starker Yen, Starker Dollar.
Gold hat am Ende der Woche wieder etwas Schwäche gezeigt und persönlich bin ich von dieser Rally im Gold einfach überhaupt nicht überzeugt. Ich wage sogar zu sagen, dass dies eine sogenannte ‚Sucker’s Rally‘ werden könnte: Unermüdliche Goldkäufer werden hineingezogen, obwohl Shortpositionen aufgebaut werden. Nur meine ganz persönliche Annahme, obwohl ich im Moment als Zielpreis ein neues Hoch zwischen 1250 und 1300 nicht mehr ausschliessen kann.
Die Vorschauen für den US Aktienmarkt bleiben problematisch. Das technische Bild ist auch nicht berauschend. Und auch Öl könnte unter dem Druck einer nicht weichenden Krise eher nachgeben als anziehen.
In diesem Sinne beginnen wir eine neue Tradingwoche bei gedämpften Aussichten aber schönem Wetter.
Auf gute Profite!
Euer Gerhard
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