Sonntag, 10. Oktober 2010

'The trend is your friend' versus 'Countertrend trading'

Die TASK INVEST Kunden hatten letzte Woche zum ersten Mal die Gelegenheit an Hand unserer SMS News Alerts einen Countertrend Trade live mitzuverfolgen. Wer sich die Zeit genommen hat und erlebt hat, wie intensiv die Entwicklung nach unserem Einstieg war, der hat auch realisiert, dass Countertrend Trading nicht ganz einfach ist. Denn eines ist unmöglich - den Höchstpreis zu erraten. Und so haben wir dann auch kurzfristig signifikante Verluste auf unserem Portfolio gesehen, ehe der Markt nach ca 7 Stunden dann doch gedreht hat.

Dieser Trade war ein Erfolg; aber alles deutet darauf hin, dass wir auf diesem Preisniveau sowohl bei den Währungen als auch bei Gold und Silber kein entscheidendes Reversal erlebt haben. Der Euro hat wie erwartet die Triple-Zero 1,4000 gegen den Dollar nicht beim ersten Anlauf durchbrechen können. Das Gleiche galt für den Britischen Pfund bei 1,6000. Die Währungsbewegungen nach der Korrektur, sprich am Freitag als wieder disaströse US Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurden, zeigen an, dass es nach wie vor Währungsstärken gegen den Dollar gibt, mit denen man rechnen kann und muss.

Die internationale Aufregung über die künstlichen Eingriffe von Staaten in die Währungen ihrer Länder, um diese niedrig zu halten, wobei in erster Linie China und die USA zu nennen sind, nimmt zu.

Technisch gesehen, signalisieren die längerfristigen Charts einen soliden Trend, der wohl als Nächstes einen Retest des All-time-highs beim Yen erwarten lässt.

Ich gebe aber heute zu, dass eine Tradingvorschau für die kommende Woche schwierig ist. Die signifikante Gegenbewegung des letzten Donnerstags deutet darauf hin, dass wir in der kommenden Woche nicht nur mit einseitigem Handel so wie in den vergangenen 4 Wochen rechnen müssen.

Es ist nicht auszuschliessen, dass der letzte Donnerstag der Beginn einer zeitlich längerfristigen Korrektur ist - z.B. würde ich in so einem Fall 1,35 bis 1,36 beim Euro ins Auge fassen. Aber, und das wird das Handelsproblem der nächsten Woche - die Schlusskurse am Freitag waren so bullisch, dass man auch eine sofortige Weiterführung des Trends für möglich halten kann. Die erste wirklich signifikante Resistenz bei Euro liegt dann im Bereich 1,45.

Persönlich bevorzuge ich die Idee einer korrektiven Woche, die aber einen Retest des Hochs oder ein 'minor new high' ebenfalls beinhalten könnte.

Ihr seht schon, diesmal ist es wieder sehr schwierig sich zu positionieren und dementsprechend vorsichtig wird man seine Handelstätigkeit anlegen.

Im Zuge der Währungsbewegungen ist der Star der letzten Woche noch nicht erwähnt worden. Cotton (Baumwolle) hat signifikant zugelegt und hat nun das Potential über 1,10 zu steigen.

Liebe Grüße - Viel Spass beim Handeln!
Euer Gerhard

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